Das Dilemma bei der Prozessdarstellung
Nahezu jede Organisation sieht sich heute mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Abläufe optimal zu gestalten, um den Anforderungen ihrer Kunden bestmöglich zu entsprechen.
Dazu werden Unternehmensprozesse identifiziert, modelliert und festgehalten. Die Modelle zur Darstellung sind als Flussdiagramme, EPK oder in ähnlicher Form als Vorgangskettendiagramme oder Swimlane geläufig. Das sieht in vielen Fällen so oder ähnlich wie nachfolgende Grafik aus:

Alle diese Darstellungsarten eignen sich gut dazu, um einzelne Prozesse zu beschreiben. Sie bieten eine gute Grundlage für Programmierer, um Workflowsysteme zur IT-Unterstützung von Prozessen zu konfigurieren.
Prozessbeschreibungen in dieser Form sind nur dann übersichtlich und leicht verständlich, wenn sie eine überschaubare Anzahl von Tätigkeiten enthalten.
In der Praxis zeigt sich aber folgendes Dilemma:
Entweder gibt es in einer Organisation vergleichsweise wenige solcher Beschreibungen, die höchst komplex zu lesen sind.
Oder es gibt eine hohe Anzahl solcher Beschreibungen, die schwer überschaubar ist, Zusammenhänge kaum noch erkennen lässt und wegen der existierenden Schnittstellen zwischen diesen Prozessen einen hohen Aufwand und Spezialisten für die Wartung erfordert.
Welchen Weg Sie auch gehen - die Verständlichkeit und Übersichtlichkeit für die Mitarbeiter Ihrer Organisation bleibt dabei auf der Strecke.